Rundholzversorgung ausgeglichen

Trotz der ungünstigen Witterungsbedingungen und dem Ausbleiben von Frost konnten ausreichend Rundholzmengen geerntet werden. Allerdings fielen die Mengen in Regionen mit viel Privatwald eher unterdurchschnittlich aus, was dazu führt, dass das bevorzugte Mittel- oder Langholz für Sägewerke knapp wird. Bei vielen Holzschlägen musste langes Holz in 5-Meter Abschnitte getrennt werden, um Schäden an Waldböden, Wiesen und Waldstrassen zu minimieren. Insgesamt dürfte in der vergangenen Holzschlagsaison im Privatwald aufgrund der erschwerten Bedingungen weniger Holz geerntet worden sein. Die öffentlichen Waldeigentümer verfügen über ein dichteres Netz von Waldstrassen und haben bedarfsgerecht die fehlenden Mengen ergänzt. Aktuell ist ausreichend Rundholz am Markt verfügbar.

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Rundholznachfrage deutlich gestiegen
Aktuell werden alle Sortimente von Nadelholz, über Laubholz bis hin zu Industrieholz gut nachgefragt. Die deutliche Zurückhaltung im Rundholzeinkauf hat sich damit aufgelöst. Dies hat auch mit den geringen verfügbaren Mengen am Markt zu tun. Aufgrund der nassen Witterung war es an vielen Orten nicht möglich, das Holz an die Strasse zu bringen. Die geringen Schneemengen erlaubten bis zu den Weihnachten hin aber eine Holzabfuhr auch in höher gelegenen Regionen. Der Markt scheint leergefegt zu sein. Aktuell kann das bereitgestellte Rundholz rasch abgeführt werden. Die kalten und schneereichen Tage werden nun von vielen Waldbesitzern genutzt, um ihr Holz zu ernten. Der Zeitpunkt für die Holzernte ist jetzt optimal.
 

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Rundholzabsatz deutlich zurückgegangen
Seit August ist in der Ostschweiz eine deutliche Abschwächung der Rundholznachfrage spürbar. Diese hält sich auch im 4.Quartal hartnäckig. Sämtliche Sägewerke sind gut bevorratet und bis Ende Jahr mit Rundholz eingedeckt. Die seit Mitte Oktober eingesetzte Regenperiode hat dazu geführt, dass viele Holzschläge nicht ausgeführt werden konnten. Die Waldböden und Waldstrassen sind aufgeweicht und können an vielen Orten nicht befahren werden. Aktuell passen Angebot und Nachfrage beim Rundholz gut überein. Es gibt nur wenige unverkaufte Waldlager. Die Waldbesitzer haben die nasse Witterung zu Ihren Gunsten genutzt und das Rundholz Angebot reduziert. 

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Sturm- und Käferholz etwas über den Erwartungen

Die lange Hitzeperiode und die zahlreichen massiven Gewitterstürme haben insgesamt zu mehr Schadholz geführt als erwartet. Die Borkenkäfer Populationen haben sich, in den schon im letzten Jahr betroffenen Gebieten, weiter ausgebreitet. Die Mengen sind aber trotz der Trockenheit überschaubar und liegen bislang unter dem Vorjahresniveau.  Hingegen haben die starken Gewitter, lokal teils zu beachtlichen Schäden geführt. Ein grosser Teil des Sturmholzes ist gebrochen und muss zu Energieholz verarbeitet werden. Der Anteil an den Baumarten ist noch schwer zu schätzen. Es dürfte aber bis zu 50% Laubholz sein. 

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Wetter Extreme schaden dem Wald
Das Jahr 2023 zeigt im ersten Halbjahr genau das auf, was Klimaforscher vorhersagen. Längere und extremere Perioden mit Trockenheit und Nässe folgen aufeinander. Die Monate Januar und Februar waren überdurchschnittlich trocken und warm. Ab März folgte eine Regen Periode, die bis anfangs Juni reichte. Dann folgten vier Wochen mit hohen Temperaturen viel Sonne und kaum Regen. Das solche Extreme in der Landwirtschaft zu Problemen führen ist bekannt. Aber auch der Wald reagiert zunehmend auf solche Wetterphänomene. Gerade bei der Fichte als Flachwurzler zeigt sich der Stress deutlich. 

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Nasse und kalte Witterung, die Natur dankt

Die überdurchschnittliche warme und trockene Zeit zu Jahresbeginn haben dem Wald zu schaffen gemacht. Der seit anfangs März eingesetzte Regen und die kühlen Temperaturen helfen dem Waldboden seinen Wasserhaushalt wieder aufzufüllen. Die nächsten zwei Monate werden für die Entwicklung der Borkenkäferpopulationen entscheidend sein. Bleibt der Waldboden lange feucht, stärkt dies die Widerstandskraft der Bäume und hemmt die Entwicklung der Borkenkäfer. In der Regel vermehren sich die Borkenkäfer während einem heissen und trockenen Sommer stark.

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