Frustration macht sich breit
Die Ausgangslage in der Ostschweiz ist für die Waldbesitzer angespannt. Es gibt immer noch Schadholz in den Wäldern. Deren Qualität hat seit der Aufarbeitung im Frühjahr / Sommer 2020 stark gelitten. Nicht selten kann dieses Holz nur noch als Industrie- oder Energieholz verkauft werden. Der Frust der Waldbesitzer sitzt tief. Qualitativ gutes Käferholz ist überall Mangelware. Frischholz wird nur wenig geerntet. Die Schadholzmengen aus den Schneebruchschäden von Ende Februar 2021 müssen aufgrund der Dimension und Holzart mehrheitlich auf die Industrieholzpolter gelegt werden. Zudem ist die Aufarbeitung der Streuschäden sehr aufwendig und kostspielig.

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Wertholzplatz Neuwilwen

Grosse Schneemengen behindern Holzabfuhr
Die massiven Schneefälle der letzten Wochen haben in der Ostschweiz die Holzabfuhr beinahe zum Erliegen gebracht. Je nach Region liegen zwischen 50 bis 80 cm Schnee. In den Berggebieten aber auch auf tiefer gelegenen Waldstrassen können die Lastwagen nur noch mit Ketten fahren. Ab einer Meereshöhe von über 800 Meter, dürfte sich die Abfuhr des Holzes um einige Wochen verzögern. Seit Jahren gab es nicht mehr so viel Schnee. Dort wo man für den Vortransport des Holzes auf gefrorene Böden oder viel Schnee angewiesen ist, wären jetzt optimale Bedingungen für die Holzernte. Viele Waldbesitzer warten nun gespannt auf positive Signale, seitens der Holzindustrie.

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