BorkenkaeferDie grosse Unbekannte heisst nicht wie viel Käferholz anfällt, sondern vielmehr wie stark das befallene Käferholz verblauen wird. Dies wird für die nächsten 3 Monate der limitierende Faktor sein, wenn es um die Belieferung der Sägewerke geht. Einen gewissen Anteil an verblautem Käferholz können die Werke zwar übernehmen, sind aber aufgrund des fehlenden Frischholzes zwingend auf frisches nicht verblautes Käferholz angewiesen. Damit diese Umstellung funktioniert, benötigt es eine neue Vorgehensweise bei der Holzernte und Logistik. Erschwerend wirkt sich die Situation aus, dass die erste Käferholz-Welle mit den Betriebsferien der Werke zusammenfällt. Ab August dürften die Werke wieder aufnahmefähig sein, soweit sie nicht zu hohe Lagerbestände haben. 

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PoltermitKranIn der Ostschweiz hat sich die angespannte Lage weiter entschärft. Trotz guten Witterungsverhältnissen hat sich die Mehrheit der Waldbesitzer an die Empfehlungen der Waldwirtschaftsverbände gehalten und Zurückhaltung in der Holzernte geübt. Folglich konnte den Verarbeitern mehr Sturm- und Käferholz verkauft werden. In den Kantonen St. Gallen, Appenzell und dem Fürstentum Liechtenstein gibt es nur noch geringe Mengen an unverkauftem Schadholz. Der Wert liegt unter 2% einer jährlichen Normalnutzung. In den Kantonen Thurgau, Schaffhausen und Zürich bewegen sich die unverkauften Mengen noch zwischen 10 bis 20% einer normalen Nutzung. 

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WertholzLaerchenDie Aufarbeitung der Sturmholzmengen von Ende Oktober sind schon weit fortgeschritten. Die grossen Schneemengen der letzten Wochen haben zu zusätzlichen Schadholzmengen, vor allem Schneebruch geführt. Aufgrund des starken Winters konzentriert sich die Holzernte auf die wenigen zugänglichen Waldareale.  In den schneefreien Lagen halten sich alle Waldbesitzer weitgehend an die Empfehlungen der Waldwirtschaftsverbände und haben die Nadelholzernte eingestellt oder weichen auf Laubholzbestände aus. 

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WinterpolterDie Regenfälle der letzten Wochen und die sinkenden Temperaturen haben den Wäldern die notwendige Feuchtigkeit zurückgebracht. Trotzdem sind die Schäden aufgrund der monatelangen Trockenheit und Borkenkäferbefall enorm. Immer wieder verlieren zahlreiche Fichten die Rinde und werden dürr. Der Borkenkäfer ist kaum aufzuhalten. Es wird eine beachtliche Population an Borkenkäfer überwintern und die Vermehrung im Frühjahr weiter fortschreiten.

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