StockDie Regenfälle der letzten Wochen und die sinkenden Temperaturen haben den Wäldern die notwendige Feuchtigkeit zurückgebracht. Trotzdem sind die Schäden aufgrund der monatelangen Trockenheit und Borkenkäferbefall enorm. Immer wieder verlieren zahlreiche Fichten die Rinde und werden dürr. Der Borkenkäfer ist kaum aufzuhalten.

Trotzdem ist es sehr wichtig, dass die Forstschutzmassnahmen möglichst effizient weitergeführt werden. Es wird eine beachtliche Population an Borkenkäfer überwintern und die Vermehrung im Frühjahr weiter fortschreiten. Die Waldwirtschaftsverbände sind sich einig, dass eine gemeinsame Bewältigungsstrategie in der ganzen Ostschweiz dringend notwendig ist. Es muss gelingen, die Nadelholz-Nutzungen soweit möglich zu reduzieren oder gar einzustellen, damit bis Sommer 2019 die Lagerbestände der Sägereien tief sind. Nur so wird es gelingen die neuen Käferholzmengen rasch der Verarbeitung zuzuführen.
Mit dem Sturm Vaia vom 28. Oktober ist die Ostschweiz noch glimpflich davon gekommen. Es gibt zwar zahlreiche Einzelwürfe und kleinere Flächenwürfe. Diese halten sich aber in Grenzen und können mit der normalen Winternutzung aufgearbeitet werden. Stark getroffen hat es aber das Land Südtirol. Hier liegen nach ersten Angaben mehrere Jahresnutzungen am Boden. Diese Mengen werden den Ostschweizer Holzmarkt massiv verändern, da traditionell viel Holz in minderer Qualität nach Italien verkauft wird. Solange diese Holzmengen am Markt sind, wird der Absatz nach Italien nur beschränkt möglich sein.

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