Regen im waldDurch die nasse Witterung sind die gefürchteten Käferholzmengen ausgeblieben. Die Waldböden sind ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt, so dass die Bäume die wenigen Hitzetage im Juli und August problemlos überstanden.  Wir gehen davon aus, dass die grossen Käferholzschäden ausbleiben werden und sich ab Ende August die ersten Engpässe bei Frischholz zeigen werden. Der Bedarf an Frischholz wird ab September von den meisten Sägewerken als gross eingeschätzt.


Die Versorgungslage der inländischen Sägewerke ist zurzeit normal. Viele Betriebe erfreuen sich über eine gute Auftragslage  über die Sommermonate hinweg. Der Boom dürfte bis Ende Jahr weiter anhalten.
Der Forstdienst führt bereits die ersten Holzschläge aus, damit die fehlenden Schadholzmengen durch Frischholz ersetzt werden können. Für die erfolgreiche Aktivierung der Frischholzmengen ist aber eine Erhöhung der Rundholzpreise zwingend notwendig.  Für künftige Frischholzbestellungen, ohne vertragliche Bindung, empfehlen die kantonalen Waldwirtschaftsverbände sich an die einseitigen Preisempfehlungen der Ostschweizer Waldwirtschaftsverbände Stand September 2015 zu orientieren. Fichte Trämel Qualität B, Stkl. 3a-4b Fr. 107.- und Fichte Trämel Qualität C, Stkl. 3a-4b Fr. 86. Für die Tanne wird ein Abschlag von 10% zum Fichtenpreis empfohlen.
Bis Ende September werden die Marktpartner der Wald- und Holzindustrie ihre Preisvorstellungen für die Schlagperiode 2016-17  verhandeln, damit pünktlich auf das 4. Quartal die neuen Richtpreisempfehlungen 16-17 veröffentlicht werden können.

 

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