TraemelDie Ostschweizer Holzmarktkommission hat am 12. September getagt und die Marktlage beurteilt. Beide Seiten halten an den bestehenden Preisen fest und kommunizieren Stabilität. 

In Lagen unter 800 Meter über Meer fällt im Moment viel Käferholz an. Bis Mitte September sind es total ca. 180'000 Kubikmeter, bzw. ca. 20% einer Jahresnutzung. Die Ostschweizer Holzindustrie un-terstützt die Waldeigentümer bei der Abnahme und beim Abtransport von Käferholz so gut sie kann. Forstschutzmassnahmen haben aktuell höchste Priorität. Zusammen mit regulär genutztem Holz und Sturmholz aus dem letzten Winter sind die Nadelrund-holzlager der einheimischen Holzindustrie voll. Es herrscht europaweit ein Überangebot an Nadel-rundholz. Der Absatz von Schnittholz läuft gut. Es wird in den nächsten Monaten einen Frischholzbedarf geben, da gewisse Schnittholzsortimente mit altem Lagerholz oder Käferholz nicht möglich sind. Die kundenspezifische Nachfrage sollte unbe-dingt befriedigt werden. Die Holzindustrie hat dazu Preisstabilität signalisiert.

Die aktuelle Karte Richtpreisempfehlungen September 2018 finden sie auf den Webseiten der Waldwirtschaftsverbände.

Windwurf unter SpannungMedienmitteilung WaldSchweiz vom 5.1.2018
Am 3. Januar 2018 fegte der Sturm Burglind über das Land und durch die Schweizer Wälder. Zehntausende Bäume wurden gefällt. Für die Forstprofis und Wald-eigentümer stehen gefährliche und aufwändige Räumungsarbeiten an. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in den nächsten Tagen auf Waldspaziergänge zu verzichten. Auf dem Holzmarkt hat Preisstabilität höchste Priorität. Medienmitteilung als Pdf


Kaltbrunn3Mit 352 von insgesamt 1980 Festmeter dominierte die Eiche klar an der diesjährigen Wertholzsubmission im Kanton St. Gallen und Thurgau. Waldeigentümer aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell, Glarus, Zürich und dem Fürstentum Liechtenstein brachten ihre Wertträger auf einen der fünf Plätze. 53 Kunden gaben ihre Gebote ab, wobei nur gerade vier Bieter keine Zuteilung erhielten.

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SturmschadenDie bisherigen Erhebungen der durch das Orkantief „Burglind“ in den Wäldern verursachten Schäden ergaben für die Schweiz offenbar keine grösseren Flächenwürfe. Zur Zeit sind in der Ostschweiz keine grossflächigen Schäden bekannt, aber sehr wohl weit verbreitet Streuschäden (umgeworfene Einzelbäume oder Baumgruppen) zu verzeichnen. Das BAFU plant nächste Woche eine Umfrage zur Schadenabschätzung bei den kantonalen Forstdiensten.

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